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Saarbrücker Zeitung berichtet über IVITA

Sozialstaatssekretär Langner besucht IVITA in Koblenz

Mit der IVITA Rheinland-Pfalz und Saarland gGmbH, gehen die Caritasverbände Mainz, Speyer, Worms und die Barmherzige Brüder Trier gGmbH seit dem Frühjahr gemeinsam neue Wege in der ambulanten Versorgung für Menschen in psychischen Krisen.

Nun besuchte Staatssekretär David Langner die Zentrale der neuen Gesellschaft am Koblenzer Moselring. Langner sprach hier mit dem Geschäftsführer Matthias Warmuth und der IVITA-Leiterin Julia Bröhling-Kusterer sowie einigen Mitarbeitenden über die Chancen und Herausforderungen des in Rheinland-Pfalz neuartigen Leistungsangebots.

 „Ziel ist es, betroffenen Menschen ein passgenaues Angebot in ihrem direkten Lebensumfeld anzubieten. In Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse, der GWQ (Gesellschaft für Wirtschaftlichkeit und Qualität) und der KKH (Kaufmännische Krankenkasse) stellt dieses Angebot erstmals die Vernetzung zwischen gemeindepsychiatrischen und medizinischen Angeboten in beiden Bundesländern sicher“, so Julia Bröhling-Kusterer, die mit viel Herzblut, Engagement  und Überzeugungskraft die Mitakteure für die Gründung dieser neuen Versorgungsstruktur begeistern konnte. Somit bietet die IVITA gGmbH nunmehr ein flächendeckendes, fachübergreifendes und vernetztes Versorgungsangebot für eingeschriebene Versicherte. „Die ambulante Unterstützung soll den stationären Aufenthalt in einer Klinik weitestgehend vermeiden. Basis hierfür bildet ein präventives Behandlungsangebot mit fachärztlicher Begleitung“, so die Diplom-Sozialpädagogin weiter. „Zentraler Punkt unserer Tätigkeit ist die Krisenbearbeitung. Also die Reflektion von Erfahrungen in der Krise und die Erarbeitung eines individuellen Notfallplans unter Einbeziehung des persönlichen Lebensumfeldes. Zudem besteht in einer akuten Phase die Möglichkeit der Nutzung einer Krisenpension, die an jede Koordinierungsstelle angedockt ist.“

Sozialstaatssekretär David Langner hob den Lückenschluss in der Versorgungslandschaft für psychisch beeinträchtigte Menschen hervor. „Das Netzwerk liefert einen wichtigen Beitrag für eine stärker integrierte und damit bedürfnisgerechtere Behandlung und Unterstützung von psychisch kranken Menschen. Die Betroffenen wünschen sich eine hochwertige Behandlung und Begleitung in ihrem Lebensumfeld, aus diesem Grund müssen Hilfsangebote gestärkt und Behandlungsabläufe verbessert werden.“ Gleichzeitig zeigte er sich erfreut, dass die Hauptniederlassung der neuen Gesellschaft in seiner Heimatstadt Koblenz liege. „Dies beweist wieder einmal, dass Koblenz ein attraktiver Gesundheitsstandort ist.“

Die IVITA gGmbH stellt aktuell von drei Koordinierungsstellen ausgehend die Versorgung sicher. Dies sind im Einzelnen die Koordinierungsstelle Rheinhessen-Pfalz mit dem Sitz in Ludwigshafen, die Koordinierungsstelle Mittelrhein mit dem Sitz in Koblenz sowie die Koordinierungsstelle Saar in Saarbrücken. Zudem wurde eine Kontaktstelle in Kaiserslautern etabliert. Perspektivisch sollen weitere Standorte hinzukommen.

Rhein-Zeitung berichtet über IVITA

Bericht in der Rhein-Zeitung vom 30. Juni 2015 zur Eröffnung der Koordinierungsstelle Mittelrhein. Redakteurin Katharina Demleitner

IVITA Rheinland-Pfalz und Saarland gGmbH

Trägerübergreifendes Angebot nimmt Arbeit auf – Auftaktveranstaltung in Mainz

Mainz - Mit der IVITA gGmbH Rheinland-Pfalz und Saarland, gehen die Caritasverbände Mainz, Speyer, Worms und die Barmherzige Brüder Trier gGmbH gemeinsam neue Wege in der ambulanten Versorgung psychisch beeinträchtigter Menschen.

 

Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in der Akademie der Wissenschaften in Mainz wurde das trägerübergreifende Angebot nun offiziell gestartet.

 

In seiner Begrüßung wies Geschäftsführer Vinzenz du Bellier auf die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Träger hin. Der Name IVITA setze sich aus den Anfangsbuchstaben des gemeinsam gesetzten Auftrags zusammen: „Integrierte Versorgung - Innovative Teilhabe – Ambulant“ und stehe für ein starkes, multiprofessionelles und trägerübergreifendes Netzwerk.

 

Den Gästen aus Politik, Kirche und Gesundheitswesen stellte IVITA-Leiterin Julia Bröhling-Kusterer anschließend das neue Angebot vor: „Ziel ist es, betroffenen Menschen ein passgenaues Leistungsangebot in ihrem direkten Lebensumfeld anzubieten. In Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse, der GWQ (Gesellschaft für Wirtschaftlichkeit und Qualität) und der KKH (Kaufmännische Krankenkasse) stellt dieses Angebot erstmals die Vernetzung zwischen gemeindepsychiatrischen und medizinischen Angeboten in beiden Bundesländern sicher.“ Somit bietet die neue Gesellschaft ein flächendeckendes, fachübergreifendes und vernetztes Versorgungsangebot für eingeschriebene Versicherte. „Die ambulante Unterstützung soll den stationären Aufenthalt in einer Klinik weitestgehend vermeiden. Basis hierfür bildet ein präventives Behandlungsangebot mit fachärztlicher Begleitung“, so die Diplom-Sozialpädagogin weiter. „Zentraler Punkt unserer Tätigkeit ist die Krisenbearbeitung. Also die Reflektion von Erfahrungen in der Krise und die Erarbeitung eines individuellen Notfallplans unter Einbeziehung des persönlichen Lebensumfeldes. Zudem besteht in einer akuten Phase die Möglichkeit der Nutzung einer Krisenpension, die an jede Koordinierungsstelle angedockt ist.“

 

Sozialstaatssekretär David Langner hob in seinem Grußwort den Lückenschluss in der Versorgungslandschaft für psychisch beeinträchtigte Menschen hervor. „Das Netzwerk liefert einen wichtigen Beitrag für eine stärker integrierte und damit bedürfnisgerechtere Behandlung und Unterstützung von psychisch kranken Menschen. Die Betroffenen wünschen sich eine hochwertige Behandlung und Begleitung in ihrem Lebensumfeld, aus diesem Grund müssen Hilfsangebote gestärkt und Behandlungsabläufe verbessert werden.“

 

Drei Koordinierungsstellen der IVITA werden bis Ende des Jahres in den Regionen zur Verfügung stehen. Bereits im April eröffnete die Koordinierungsstelle Rheinhessen-Pfalz mit dem Sitz in Ludwigshafen. Die Koordinierungsstelle Mittelrhein mit dem Sitz in Koblenz eröffnet am 1. Juli 2015, die Koordinierungsstelle Saar in Saarbrücken wird zum 1. Oktober 2015 mit der Arbeit beginnen. Hauptsitz der Gesellschaft ist Koblenz. Perspektivisch werden standortübergreifend 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der IVITA gGmbH tätig sein.

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